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Mittwoch, 8. Februar 2017

Think Smart – Act Green

Auf dem Carrotmob-Seminar habe ich unter anderem ein paar Lehrer vom Gymnasium am Schloss kennengelernt, die großes Interesse an einem Carrotmob haben. Durchführen konnten sie ihn leider noch nicht, da momentan ein anderes großes Projekt bei ihnen läuft: Think Smart – Act Green.

Think Smart – Act Green ist ein Projekt im Rahmen von Erasmus+, bei dem Schüler aus verschiedeen Ländern ein Jahr lang Themen zur Nachhaltigkeit erarbeiten und dann die anderen Länder gegenseitig besuchen und ihre Ergebnisse vorstellen. Erasmus kennt der ein oder andere vllt vom Erasmus-Stipendium, dass es Studenten ermöglicht ein Auslandssemester zu machen. Eine coole Sache finde ich.

Und wo komme ich da ins Spiel?
Eine Lehrerin hat mich angefragt, ob ich die Schüler nicht als externer "Experte" unterstützen könne. Das ganze hörte sich ganz gut an, weshalb ich einfach mal zustimmte.Ich habe dann beim Workshopteam "Isolation und Energie" mitgearbeitet.



Dafür mussten wir zuerst unser Model zur Solararchitektur vom BüBZ nach Wolfenbüttel bringen. Das brauchten wir für eins der drei Teile des Workshop. Die anderen Teile bestanden aus einem kleinen Vortrag und einem Ausflug mit der Wärmebildkamera.




 Am Tag der Workshops haben wir dann alles vorbereiten und es lief dann auch problemlos so ab wie geplant. 5 Workshops haben wir gehabt, zwischendurch gab es dann auch Essen.






Nächste Woche müssen wir dann noch das Model wieder nach BS zurückbringen und dann wären wir mit diesem Projekt fertig. Es hat auf jeden Fall Spaß gemacht und vllt wird die reka weiterhin mit der Schule kooperieren, vielleicht sogar bei einem Carrotmob.

Dann bin ich aber wahrscheinlich garnicht mehr hier.
Bis dann :)

Mittwoch, 23. November 2016

Schüler dürfen mobben: Mit Carrotmobs

Ein Carrotmob ist eine Art des Smart Mob, bei der Geschäfte dafür belohnt werden, wenn sie sich Klimafreundlich verhalten. Das funktioniert, indem viele Menschen in Form eines Smart Mob bei einem Geschäft einkaufen. Dieses Geschäft hat sich dafür vorher bereit erklärt einen bestimmten Prozentsatz der Einnahmen für klimafreundliche Renovierungen auszugeben, welche von einem Energieberater für sinnvoll erachtet wurden. Ein Carrotmob ist sozusagen das Gegenteil eines Boykotts-ein Buykott. Menschen können mit ihrem Geld wählen und machen so den Unternehmen klar, dass letztendlich der Kunde bestimmt. Und wenn der Kunde Klimaschutz will müssen sich die Geschäfte entweder beugen, oder pleite gehen. Das geschieht aber nur, wenn man auch konsequent klimafreundlich einkauft. Das ist das Ziel des Carrotmob.
Hier noch ein kleiner Film von den Erfindern der Karottenmeute:

 

Was Carrotmobs nun mit Schule zu tun hat? Schüler können natürlich auch Carrotmobs machen. Ein Carrotmob ist eine großartige Gelegenheit um Projektmanagement und Zeitmanagement, Werbung und Teamwork zu lernen (und Klimaschutzthemen natürlich auch). Um den Schülern diese Gelegenheit überhaupt zu geben müssen LehrerInnen und EnergieberaterInnen natürlich auch einen Plan haben wie das ganze funktioniert. Um das zu erreichen macht GreenCity e.V. im Moment überall in Deutschland Seminare zu dem Thema. Solch ein Seminar habe ich gestern besucht. Zusammen mit Lehrern und Klimaschützern haben ich gelernt wie man ein Carrotmob macht, welche Aufgaben es gibt, welche Probleme auf einen zukommen und vieles mehr. Dazu gabs dann auch leckere Snacks wie Pudding im Blätterteigbecher.
In den nächsten Wochen überlegen wir uns in der reka, wie wir das gewonnene Wissen möglichst gut einsetzen können. Ein paar Lehrer im ZGB-Gebiet, die anfangen wollen zu  mobben gibt es schon.

Bis dann :)

Donnerstag, 10. November 2016

Es geht weiter...

...sowohl mit meinem Projekt, als auch mit den Seminaren.

Für die Umweltmap wurde nun endlich die Kostenplanung erstellt, so, dass ich starten kann Förderanträge zu stellen. Eine Projektskizze steht auch schon. Läuft also alles super.
Morgen gibt es dann von der Bürgerstiftung Braunschweig ein Netzwerktreffen zum Thema "Natur und Umwelt", wo ich dann die Umweltmap das erste mal anderen Menschen vorstelle. Bin gespannt wie sie reagieren. Dafür muss ich dann auch noch ein kleines Infokit zusammenstellen, das kommt dann heute dran.

Ab Montag bin ich auf meinem 2. Seminar in Hannover im Naturfreundehaus. Das Naturfreundehaus ähnelt meiner Erfahrung nach zwar eher einem Naturfreundebunker, dafür ist das Programm wieder gut. Da das Seminar unter dem Thema "Projekte" steht wird viel dazu in AGs gemacht, aber auch Lagerfeuer, Bogenschießen, Wyda(?) und gemütliche Filmabende stehen auf der Liste der Aktivitäten.

Doch bevor ich ins Seminar starten kann muss ich noch alles planen, was in meiner Abwesenheit passieren muss. Seit neuestem gehört dazu auch die Betreuung der reka-Facebookseite: Link.
Ihr seid eingeladen mal vorbei zu schauen.

Nun muss ich auch weiterarbeiten. Es gibt schließlich noch viel zu tun!
Bis dann:)

Donnerstag, 8. September 2016

Projektstart und ab zum Seminar

Ich hab es aufgeschoben, etwas über mein Projekt und mein erstes Seminar zu schreiben, aber das wird jetzt geändert!

Zuerst zum Projekt:
Teil jedes FÖJs ist ein eigenständiges Projekt, dass vom JOFler erdacht und durchgeführt wird. Das dient wohl zur Auslebung der eigenen Kreativität und zur Bildung von Selbstständigkeit. Wöchentlich soll dafür (laut Bestimmung) ein Arbeitstag freigegeben werden. Da die Arbeit bei der reka (neben den Bürotätigkeiten und Veranstaltungen) sehr projektlastig ist habe ich dafür deutlich mehr Zeit, weshalb ich auch ein größeres Projekt als der Otto-Normal-FÖJler realisieren kann.

Mein (Haupt-)Projekt hat gerade den Arbeitsnamen "Umweltmap Braunschweig", und wie der Name vermuten lässt handelt es sich um eine Karte die irgendwas mit Umwelt in Braunschweig zu tun hat.
Die Umweltmap soll in der Tat eine interaktive Karte werden, die alle umwelt-, klima- und naturschutzrelevanten Organisationen in Braunschweig (und Umgebung) vereint. Dies wird auf einer eigens dafür erstellten Internetseite geschehen. Aber das ist noch nicht alles (hier Werbemusik einfügen)! Zusätzlich zu der Karte soll die Website auch über eine Datenbank mit allen Organisationen und deren wichtige Daten und Infos verfügen. So können andere Vereine leicht Partner in der Realisierung von Projekten finden und die Bevölkerung Hilfe bei ihren Problemen. Vernetzung ist ja schließlich sehr wichtig. Öffentlichkeitsarbeit aber auch! Deswegen wird die Umweltmapseite einen zentralen Kalender beinhalten, in den alle Veranstaltungen mit Umwelthintergrund eingetragen werden können/sollen und einen Blog, auf dem die Vereine und Projekte über Veranstaltungen, Probleme, Möglichkeiten und Perspektiven berichten können. Quasi bekommt der Umweltaktivismus in Braunschweig also eine gemeinsame Plattform.

Zusätzlich werde ich einen Umweltmultigeocache erstellen (man kann ja schließlich nicht die ganze Zeit im Büro hocken) und die Facebookseite der reka fit machen (oder auch doch).

Um das alles zu realisieren habe ich Unterstützung von Heiko und habe mir in den letzten 3 Tage die Grundlagen des Projektmanagement beigebracht. Nach mehreren Büchern, Websiten und Blogs kenne ich mich nun schon recht gut aus in der Welt der Projektverträge, Risikoanalysen, Projektsrukturpläne und Projektskizzen. Nach dem Seminar geht es dann auch schon richtig los.

Und da wären wir auch schon beim Seminar:
Das Kennenlernseminar findet in Mirow statt. Kennst du vielleicht nicht, musst du aber auch nicht. Mirow liegt auf der Mecklemburgischen Seenplatte. Es ist ein Hotspot für Wassersportler und eins der schönsten Naturgebiete Deutschlands. Vorallem freue ich mich auf die sehr geringe Lichtverschmutzung, durch die Mirow zu einem der schönsten Orte für Sternengucker wird. Milchstraße ich komme!

Von Mirow aus findet dann eine sechstägige Kanutour mit Zelten statt. Dazu gehören auch Abende am Lagerfeuer und vegetarisches Essen. Ich bin schon gespannt wie die anderen FÖJler so sind.
Zu einem Seminar gehören natürlich auch Themen. Diesmal sind das u.A. das Biotop See, Tourismus vs Umweltschutz und mein persönlicher Favorit: Die Lebensweise, Kultur und der Umgang mit der Natur indigener Völker.

Man sieht sich dann nach dem Seminar.
Bis dann :)