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Dienstag, 6. Dezember 2016

un/certain futures

un/certain futures

Das war das Leitthema des Transformation Design - Symposiums, welches ich am letzten Donnerstag und Freitags besuchen konnte.


Wie kam es dazu und was ist Transformation Design eigentlich?
Transformation Design ist eine Disziplin, die an der Schnittstelle von Kunst (genau genommen Design, wer hätte es gedacht), Zukunftsforschung, Wissenschaft und Aktivismus liegt. Wer Interesse hat: Transformation Design kann man als Master an der HBK studieren.

Letzte Woche kam spontan die Einladung per Email, und da ich das Thema (bzw. die Verbindung von den verschiedenen Thematiken) so interessant finde entschloss ich mich kurzerhand teilzunehmen.



Das Programm war voll gefüllt
Der erste Tag war gefüllt mit Vorträgen von ganz verschiedenen Menschen. Aktivistinnen aus der Türker, Designer von VW, Uniangestellte und viele mehr.

Besonders im Kopf blieb mir der Vortrag von Stefan Wolf (VW) zum Thema Mobilität und von Dana Giesecke zum Thema Moderne Konvertiten. Ich werde mir wohl vermutlich auch ihr Buch (Der Zukunftsalmanach von FUTURZWEI) holen.

Am Abend gab es dann einen einstündigen Vortrag von Niko Paech (der recht berühmt sein soll hab ich mir von den Transition Town Mitgliedern sagen lassen, die auch da waren). Er hat seine Theorie zum Thema grünes Wachstum und Postwachstumsökonomik erklärt. Definitiv ein Thema, das ich später nochmal recherchieren möchte.

Am Freitag waren eigentlich nur die Workshops nennenswert. Ich habe den Workshop zum Thema lernen (in der Zukunfts) mitgemacht und viel neuen Input zu lernen, Bildung und dem Bildungssystem bekommen.



Alles in allem waren die zwei Tage sehr spannend und haben mir viele neue Denkanstöße gegeben, die ich nun auch im FÖJ-Alltag weiterdenken kann.
das war es auch schon für heute. Bis dann :)









Donnerstag, 8. September 2016

Projektstart und ab zum Seminar

Ich hab es aufgeschoben, etwas über mein Projekt und mein erstes Seminar zu schreiben, aber das wird jetzt geändert!

Zuerst zum Projekt:
Teil jedes FÖJs ist ein eigenständiges Projekt, dass vom JOFler erdacht und durchgeführt wird. Das dient wohl zur Auslebung der eigenen Kreativität und zur Bildung von Selbstständigkeit. Wöchentlich soll dafür (laut Bestimmung) ein Arbeitstag freigegeben werden. Da die Arbeit bei der reka (neben den Bürotätigkeiten und Veranstaltungen) sehr projektlastig ist habe ich dafür deutlich mehr Zeit, weshalb ich auch ein größeres Projekt als der Otto-Normal-FÖJler realisieren kann.

Mein (Haupt-)Projekt hat gerade den Arbeitsnamen "Umweltmap Braunschweig", und wie der Name vermuten lässt handelt es sich um eine Karte die irgendwas mit Umwelt in Braunschweig zu tun hat.
Die Umweltmap soll in der Tat eine interaktive Karte werden, die alle umwelt-, klima- und naturschutzrelevanten Organisationen in Braunschweig (und Umgebung) vereint. Dies wird auf einer eigens dafür erstellten Internetseite geschehen. Aber das ist noch nicht alles (hier Werbemusik einfügen)! Zusätzlich zu der Karte soll die Website auch über eine Datenbank mit allen Organisationen und deren wichtige Daten und Infos verfügen. So können andere Vereine leicht Partner in der Realisierung von Projekten finden und die Bevölkerung Hilfe bei ihren Problemen. Vernetzung ist ja schließlich sehr wichtig. Öffentlichkeitsarbeit aber auch! Deswegen wird die Umweltmapseite einen zentralen Kalender beinhalten, in den alle Veranstaltungen mit Umwelthintergrund eingetragen werden können/sollen und einen Blog, auf dem die Vereine und Projekte über Veranstaltungen, Probleme, Möglichkeiten und Perspektiven berichten können. Quasi bekommt der Umweltaktivismus in Braunschweig also eine gemeinsame Plattform.

Zusätzlich werde ich einen Umweltmultigeocache erstellen (man kann ja schließlich nicht die ganze Zeit im Büro hocken) und die Facebookseite der reka fit machen (oder auch doch).

Um das alles zu realisieren habe ich Unterstützung von Heiko und habe mir in den letzten 3 Tage die Grundlagen des Projektmanagement beigebracht. Nach mehreren Büchern, Websiten und Blogs kenne ich mich nun schon recht gut aus in der Welt der Projektverträge, Risikoanalysen, Projektsrukturpläne und Projektskizzen. Nach dem Seminar geht es dann auch schon richtig los.

Und da wären wir auch schon beim Seminar:
Das Kennenlernseminar findet in Mirow statt. Kennst du vielleicht nicht, musst du aber auch nicht. Mirow liegt auf der Mecklemburgischen Seenplatte. Es ist ein Hotspot für Wassersportler und eins der schönsten Naturgebiete Deutschlands. Vorallem freue ich mich auf die sehr geringe Lichtverschmutzung, durch die Mirow zu einem der schönsten Orte für Sternengucker wird. Milchstraße ich komme!

Von Mirow aus findet dann eine sechstägige Kanutour mit Zelten statt. Dazu gehören auch Abende am Lagerfeuer und vegetarisches Essen. Ich bin schon gespannt wie die anderen FÖJler so sind.
Zu einem Seminar gehören natürlich auch Themen. Diesmal sind das u.A. das Biotop See, Tourismus vs Umweltschutz und mein persönlicher Favorit: Die Lebensweise, Kultur und der Umgang mit der Natur indigener Völker.

Man sieht sich dann nach dem Seminar.
Bis dann :)

Mittwoch, 24. August 2016

Prolog

Willkommen auf meinem Blog!
Falls du zufällig auf meinem Blog geladen bist dürftest du dir ein paar Fragen stellen:
Wer ist das?
Was soll das?
Warum macht man denn sowas?
Aber immer der Reihe nach.

Mein Name ist Nils. Ich wurde vor 18 Jahren in Braunschweig geboren und lebe seitdem hier. Anfang des Jahres habe ich mein Abi erfolgreich bestanden und stand vor der Entscheidung, wie es denn weitergehen soll. Ich entschied mich für ein FÖJ, aber dazu später. Ich höre liebend gerne Musik (während ich hier schreibe Billy Talent - Turn your back) und lese auch gerne (Ich empfehle die Hexer-Reihe von Andrzej Sapkowski). Im Gegensatz dazu bin ich auch gerne draußen mit Freunden unterwegs, sei es um Lagerfeuer zu machen, Geocaches zu finden oder einfach eine Fahrradtour zu machen und sich zu verirren. Außerdem ist es mir wichtig, mich für wichtige Themen einzusetzen (was wohl auch ein Grund für das FÖJ war) und mich zu engagieren.


Dieser Blog ist dazu da, meine Erfahrungen während meines FÖJs bei der reka festzuhalten und Anderen, die ein FÖJ in Erwägung ziehen zu helfen, eine Entscheidung zu Treffen.

Aber erstmal eine kleine Erklärung: 
FÖJ steht für "Freiwilliges Ökologisches Jahr". Man arbeitet bei einer Organisation oder einem Verein, der sich mit ökologischen Themen auseinandersetzt. In Braunschweig wären das beispielsweise die reka, die Ökoscouts oder BUND. Zum FÖJ gehören zudem 25 Seminartage, während denen man mit einer Gruppe von anderen FÖJlern bestimmte Themen erarbeitet - ich bin schon gespannt. Außerdem gehört zum FÖJ auch die Umsetzung eines eigenen Projekts. Auch da habe ich schon eine Idee, aber die verrate ich noch nicht.

Nun zur reka: reka steht für "Regionale Energie- und Klimaschutzagentur". Diese Agentur wurde von Menschen gegründet, welche sich ehrenamtlich für den Klimaschutz engagieren mit dem Ziel, einen Verein zu erschaffen, der über die Grenzen der ehrenamtlichen Arbeit hinaus den Klimaschutz in Braunschweig zu stärken und Projekte zu unterstützen.
Wer nun interessiert ist darf sich hier selbst ein Bild machen: www.r-eka.de


Das nächste Update wird vermutlich an meinem erstem Arbeitstag, dem 1.9, kommen.
Bis dann